IMMER REIN DAMIT!!

In Deutschland gibt es sogar eine Zeitschrift, die man dem Fleischgenuss gewidmet hat. Die Zielgruppe: Männer. Das Konzept: ein Erfolg.
[Es spricht eine Psychologin:]
“Grundsätzlich ist es so, dass natürlich Frauen wie Männer gerne Fleisch essen. Aber die Männer in unserer Kultur haben’s ja nicht ganz so einfach, die fragen sich immer so latent, “Wo ist der Mann noch ein Mann?”. Und am Fleischverzehr kann man aber noch mal zeigen: Ich bin eigentlich körperlich der Stärkere, ich habe einen viel höheren Grundumsatz. Das heißt, wenn da das Riesen T-Bone Steak vertilgt wird, dann kann darin der Mann sozusagen auch noch ein Stück seiner Männlichkeit zum Ausdruck bringen, während die Frauen auch an der Stelle so’n bisschen mit ihrer weiblichen Schwäche kokettieren können und auch mit ihrem Bezwingen der eigenen Gier (“ich ess nur ganz wenig Fleisch”, “ich ess nur ‘n bisschen helles Fleisch”, “ach, soviel schaff’ ich nicht”).

Aus: “Nie wieder Fleisch?”, Dokumentation aus Deutschland von 2012.
Auf Youtube anschauen

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“ja wir haben einen nistkasten und ein futterhaus. Ich weiss nicht ob schon welche drin sind, weil ich gerad in Rostock bin. aber normalerweile ist da jedes jahr die selbe drossel drin und terrorisiert den ganzen hof” (P.Z.)

Ich lasse mir hiermit das Wort Terrodrossel patentieren, weil Google es nicht findet. Damit einher gehen folgende, teilweise gar nicht von mir stammende Wortspiele.

Star Wars – Die Rückkehr der Terrordrosseln
Das Vermächtnis der Terrordrosseln
Planet der Terrordrosseln
Terrordrossel vs. Predator
Die Terrordrossel, die niemals lebte
Einer flog übers Terrordrosselnest
Club der toten Terrordrosseln
Bube, Dame, König, Terrordrossel
u.v.m.

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After twenty years he still grieved…

Der Gedanke an eine Serie mit nur einem Teil war wirklich verlockend. Aber dafür ist noch Zeit…

MelissaWalker

Stattdessen versuche ich nun, etwas über Melissa Walker zu schreiben, allein anhand der Erinnerung an meine kleine Recherche damals zu Mr. Bojangles-Hochzeiten.
Melissa Walker ist eine Jazz-Sängerin, die einige alte Klassiker modern covert und aber auch viel eigene Musik macht. Sie hat leicht braune Haut und krause Haare, ist also wohl lateinamerikanischer oder wenigstens spanischer oder italienischer Abstammung. Sie ist gar nicht so alt. Und nun noch ein bisschen völlig ausgedachte Biographie.
Damals schenkte ihr Onkel ihr sein altes Saxophon und so kam Melissa Walker mit 11 Jahren das erste Mal mit Jazz in Berührung. Ihr Onkel, Albert Walker Sr., selbst leidenschaftlicher Saxophonist, erlag wenig später seinem langjährigen Lungenkrebsleiden. Mit dem Saxophon als Vermächtnis spielte sie jahrelang in der Schülerband “The Golden Browns”. Nebenbei nahm sie Klavier- und Gesangunterricht. Auf einem der zahlreichen Schulkonzerte, bei denen sie immer auch als Backgroundsängerin mitwirkte, entdeckte sie der Manager von Frank Sinatra, Bob Klingberg, und überzeugte sie mit den seither legendären Worten: “Willst Du singen? Mach doch!” (“Wanna sing? Go for it!”). So begab es sich also, und bis heute ist sie mit diesem Motto auf Tour.

Dieses Cover aus dem letzten Jahr ist das aktuellste, soweit ich weiß.

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Melissa Walker (2011)
Album: In The Middle Of It All

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Sptrrrrr!

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Die packen hier ihre Schneefresen aus.

Wie ich sagte.

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I knew a man, Bojangles, and he’d dance for you…

Über die Unglaublichkeit der widerlichen Auto-Tune-Schändung der Musik auf Michael Bublés Album Christmas habe ich geschwiegen; es hätte einiges zu erzählen gegeben. Ich habe es mit mir selbst ausgemacht, dass der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Uni Hamburg nicht auf Mails antwortet, die nicht ihnen und der Präsentation ihrer “schrecklich banalen”* Figur dienen. Und weil unter anderem wegen dieser Verschwiegenheit ja auch schon lange nichts mehr passiert ist hier, wie B.S. aufmerksam bemerkte, und er seine bahnbrechende 2.0-Sache noch in der selben Schublade liegen hat, in der auch sein Pullover mit dem As im Ärmel geduldig auf den Erstschlag wartet, mache ich jetzt einfach selbst was.

Ich glaube, ich habe Lust eine Serie zu starten. Sie wird ein Lied beinhalten und seine Cover-Versionen über die Jahre, angefangen mit dem Original von 1968 bis zum aktuellsten Cover von ichweißnichtwann. Zum Auffinden der vielen Stücke ist mir die Seite secondhandsongs.com behilflich, die an dieser Stelle mal empfohlen sein soll; und als Lückenfüller dient www.coverinfo.de.

Es sei das auf Cover hin zu untersuchende Lied nun “Mr. Bojangles” von Jerry Jeff Walker aus dem Jahre 1968.
Alsdann: Das Original.

Mr. Bojangles (original mono single version) by Jerry Jeff Walker on Grooveshark
Jerry Jeff Walker (1968)
Album: Mr. Bojangles

*) “Sie sind ein so schrecklich banaler Mensch” (Helmut Karasek zu Jürgen Fliege)

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Nach Barmbek im Bus.

Nun ist es zugegebenermaßen so, dass das Innere der Busse der Linie 5 zwischen Universität und Bahnhof Dammtor an einem Dienstag um halb vier nachmittags nicht den ärztlich verordneten Quell der Ruhe darstellt. Und doch! Es hindert mich nicht daran zu hinterfragen, ob das Drücken der roten STOP-Taste entweder gar nichts, eine tödliche Vollbremsung oder tatsächlich das Halten an der nächsten Stelle zufolge hat. Und was denkt dabei der Busfahrer? Und gelten die gleichen Gesetze auch nachts? Und zwischen Jameln und Crivitz? Die signalroten Knöpfe durch einem neutral beleuchteten “Haltewunsch”-Kasten zu ersetzen, der zusätzlich auch zum Tür-öffnen da ist oder den Anschein erweckt es zu sein, bringt übrigens keine Besserung. “Tür öffnen” finde ich schon okay, aber auch da wurde nicht an die letzte, kleingedruckte Absicherung gedacht: “Öffnet nicht bei voller Fahrt”.

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Den-Finger-heben nicht vergessen.

“Andersdenkende Bundestagsabgeordnete bilden eine Brücke zum normalen Bürger, kommentiert M. Geis. Sie sind daher wichtig für die Demokratie.” zeit.de

Den Artikel habe ich dann nicht mehr gelesen.

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Einmal noch autobiographisch.

Man war heute Mittag aufgewacht und hatte einen Geschmack im Mund wie vom anderen Ende der Welt und auch in der Nase lag ein fernbekannter Geruch von Ungewissheit, Sonnenmuff und ergebnisoffenen Tagen und durch die verstaubten Jalousien drang Wärme in das Zimmer, aber all das Augenschließen und Imbettbleiben bringt nichts als einen kaputten Rücken.

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Gedanken zur Nacht

J.H. 13.04.2011 23:51
alles quatsch jetzt, wenn ich darüber nachdenke.

Man sitzt und starrt und es wird nichts besser. Man macht und es wird schlechter. Besser wird es nie. Von der Unmöglichkeit nein zu sagen ohne sich umzubringen. Ja. Wenn ich die Weltformel wüsste, würde ich sie nicht verraten. Wenn ich den Sinn des Lebens wüsste, schon.
Strg + Z. Strg + Z.
Lachen ist die Droge, die die Menschen vom Selbstmord abhält. Komiker sind Drogendealer. Aber auch Selbstmordverhinderer. Einsame Menschen scheinen Aufmerksamkeit durch Türknallen zu suchen. Wohl erfolglos. Wieder knallt eine Tür. Wahrscheinlich sucht doch niemand Aufmerksamkeit, sondern ist einfach nur nicht rücksichtsvoll.
Rücksichtsleer.
Der junge Werther hätte keinen Selbstmord machen sollen. Er hätte auf bessere Zeiten warten sollen. Diese wären nicht gekommen und das Buch langweilig geworden. Doch besser, dass er Selbstmord machte. Ist ja auch nur eine Geschichte. Gut, dass Goethe keinen Selbstmord gemacht hat. Morgen früh gibt es wieder mehr Licht. Ich bin gegen die Ozonschicht. Es wird Zeit eine contra Ozon-Bewegung zu entwickeln. Indien ist dabei.
Karl mag indisch essen. In Jerusalem tragen die Menschen auch nur Schuhe. Wie in Mitteleuropa oder in Randgebieten von Taiwan. Kinder mit Doppelnamen sollten nicht mit Doppelnamen gerufen werden. Ab vier Vornamen wird es gut, den kompletten Namen zu rufen. Ich kann alle meine Mitbewohner am Tür zuknallen erkennen. Wetten, dass. Die Suppe schmeckt kalt gar nicht. Wer leitende Postionen will, muss früh anfangen mit Lernen. Wer leitende Positionen will, ist doof. Wer leitende Positionen will, will leitende Positionen. Wer will, der hat noch nicht. Wer nochmal will, der hatte schon. Wenn Kinder einen Willen haben, kriegen sie auf Brillen. Bekommen. Diese Sprachverbesserungen regen mich auf.
Einzigste, einzigster, einzigstes.
Ich frage mich, ob meine Mitbewohner mich auch am Tür zuknallen erkennen. Ich wette nicht. Niemand kann mit Gabelstaplern jonglieren. Wenn es jemand könnte, wäre es egal. Wenn jemand durch null teilen könnte, wäre es nicht egal. Aber es wäre auch kein Gesprächsthema unter Busfahrgemeinschaften. Die Hauptsache ist, dass sich nichts reimt.

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