» Wenn Dich eine Sache zwei Minuten langweilt, dann mach sie vier Minuten. «

Intro —

Alles ist lächerlich. (Von der Geburt an bis zum Tod mit allen Zwischenschritten, Nuancen und allem, was danach übrig bleibt in Form von Bildern, Erzählungen und Erinnerungen.)

Wenn wir es nicht gleich einsehen, können wir in Ruhe überlegen und werden uns dessen bewusst. Jede Situation lässt sich ins Lächerliche zerdenken. Anstatt „lächerlich“ können wir es „sinnlos“, „egal“, „subjektiv“, „relativ“ oder „irrelevant“ nennen – es existieren unzählige Namen, und jeder hat seine eigene, kleine Berechtigung.

Es geht um nichts. Die Behauptung ist nicht überprüfbar, sodass sie Quatsch sein könnte, ohne dass wir imstande wären, sie als Quatsch zu entlarven.

Es gibt kein Wahr, es gibt kein Falsch. Es gibt keine Objektivität. Alle Erkenntnis ist vorübergehend. Ich kann mir zu jeder Wahrheit eine Gegenwahrheit vorstellen. Ist Vorstellungsvermögen der Maßstab für Wahrheit? Wer kann es wissen?

Es gibt kein gerecht, es gibt kein ungerecht. Alle moralischen Maßstäbe müssen immer Willkür sein. Ist Leid nicht das Maß der Dinge? Oder die bestmögliche Bewahrung der Erde für die Nachwelt? Wenigstens der Erhalt von Leben im Allgemeinen? Möglicherweise. Womöglich nicht. Wer kann es wissen?

Die Welt ist nicht so, wie sie uns erscheint. Oder doch? Wer kann es wissen? Es ist auch egal. Das ist lächerlich! Macht es wütend? Vielleicht. Macht es ratlos? Auf jeden Fall. Bringt es uns weiter? Das kommt darauf an. Worauf? Auf den Versuch.


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